Der Hauyn (auch Haüyn oder Hauynit) ist nach dem französischen Mineralogen Abbé René Just Haüy benannt worden. Die bedeutendste Fundstätte der Welt liegt in der Vulkaneifel (Deutschland). Hier kommt der Hauyn in seiner schönsten Form vor. Die Fundstellen befinden sich in den Bimsablagerungen in der Umgebung des Laacher Sees. Dort kommt Hauyn als Korn im Bimsgestein, aber auch in vulkanischen Sanidin Auswürflingen eingewachsen vor. Die typische Farbe des Hauyn ist hell- bis dunkelblau. Es gibt auch weiße, farblose, rötliche, bräunliche, rosa, gelbliche, grün-blaue und sogar schwarze Hauyne. Seiner tollen Farbe wegen, wird er gerne zu Schmuck verarbeitet. Vom Wert ist der Hauyn mit guten Saphiren vergleichbar, schleifbare Stücke sind äußerst selten. Die Hauyne aus der deutschen Eifel sind weltweit gefragt. 
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